—Franz Kafka, from a letter to Oskar Pollak dated January 27, 1904.
Walter Brueggemann loosely cited this passage from Kafka in our interview being released this week and so, while fact-checking the script, we thought we’d verify for attribution. And, we wanted to read what he originally wrote. Following is the German version from which the English was translated:
“Ich glaube, man sollte überhaupt nur solche Bücher lesen, die einen beißen und stechen. Wenn das Buch, das wir lesen, uns nicht mit einem Faustschlag auf den Schädel weckt, wozu lesen wir dann das Buch? Damit es uns glücklich macht, wie Du schreibst? Mein Gott, glücklich wären wir eben auch, wenn wir keine Bücher hätten, und solche Bücher, die uns glücklich machen, könnten wir zur Not selber schreiben. Wir brauchen aber die Bücher, die auf uns wirken wie ein Unglück, das uns sehr schmerzt, wie der Tod eines, den wir lieber hatten als uns, wie wenn wir in Wälder verstoßen würden, von allen Menschen weg, wie ein Selbstmord, ein Buch muß die Axt sein für das gefrorene Meer in uns. Das glaube ich.”
Photo by Celeste RC/Flickr, CC BY-NC 2.0








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